Dienstag, 21. Dezember 2010

Diagnose GLS

Gestern um kurz nach 16 Uhr machten wir uns also mit unseren zwei Haubenschlümpfen auf nach Kiel zum Vogelkundigen Tierarzt. Für die Reise mussten die beiden in den Transportkäfig umziehen, denn der große Käfig paßt nicht ins Auto und ist auch "etwas" unhandlich. Wir hatten uns dafür entschieden beide Sittiche mitzunehmen, weil sie dann in ungewohnter Umgebung zumindest den Partner dabei haben und ruhiger sind. Das ging auch voll auf, die Reise haben beide gut verkraftet, auch beim Tierarzt waren sie eher entspannt als ängstlich... naja, zumindest solange, bis Clyde dann gegriffen wurde für's Röntgen. Er hat sich gewehrt wie ein Großer und hat lautstark kundgetan, dass ihm das so gar nicht gefällt. Bonny saß derweil ganz verwirrt im Käfig und rief nach ihrem Hahn. Aber als er zurück im Käfig war, war auch ratzfatz wieder alles okay für die beiden...
Das Röntgen ergab, dass er eine vergrößerte Niere hat (daher das viele Trinken) und eine ganz leicht vergrößerte Leber. Das beides wäre laut Tierarzt aber nicht wirklich schlimm. Die Schlimme Diagnose erhielten wir durch die Kotauswertung: unser Hahn hat GLS, Going Light Syndrom. Das heißt, dass er von einem Pilz im Drüsenmagen befallen ist und dadurch die Körner nicht mehr richtig verwerten kann und trotz Fressen immer weiter abnimmt. Nun hat unser Clyde erstmal ein Breitbandantibiotikum bekommen, denn durch den geschwächten Körper ist er anfällig für alle möglichen Bakterien. Außerdem gab'S Medizin mit, die er nun jeden Morgen und Abend in den Schnabel bekommen muss. Der Tierarzt sagte uns aber auch, dass er hofft, das wir noch rechtzeitig mit der Behandlung anfangen. GLS ist wohl nicht heilbar, aber man kann es eindämmen und den Zustand des Vogels wieder verbessern. Er wies auch darauf hin, dass es keine Sache von zwei Wochen ist, um den Kleinen wieder munter zu bekommen, das kann nun dauern... sofern die Medikamente anschlagen...
Tja, nun wissen wir zumindest genau, was er hat und tun hoffentlich das Richtige dagegen. Für weiteres Daumendrücken sind wir immer noch dankbar, denn noch weiß man nicht, wie's weitergeht. Heute geht's ihm auf jeden Fall ganz gut, auch wenn er es nicht lustig fand um 6 Uhr morgens aus dem Käfig geholt zu werden, um rotes Zeug in den Schnabel zu bekommen... nein, das fand er gar nicht witzig...

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Daumen drücke ich natürlich weiter und hoffe, dass es hilft...die Medizin die Krankheit stoppt und Ihr Euch noch lange an Clydo erfreuen könnt.
Pusu ja hali,
MA

Kirsten hat gesagt…

Wir drücken auch fleissig Daumen und Pfoten. Können eure Sorgen sehr gut nachvollziehen. Alles Gute für Clyde!
LG

Cheffe hat gesagt…

Hey,
na, wenigstens mal eine Diagnose und ihr wisst woran ihr seit. Ich drücke auch die Daumen.
Und wenn er beim Medikamentieren (was für ein Wort) ordentlich hackt, so soll es wohl eher ein Zeichen sein, dass es ihm besser geht und er wieder kräftiger wird - hoffe ich zumindest.

Alles Gute und schöne Feiertage
wünscht
Cheffe

Tanja, Herbert + Kinna von Ducati hat gesagt…

Die Daumen sind kraeftigst gedrueckt. Schoen ist aber, dass Ihr endlich ne Diagnose habt und somit dagegen richtig ankaempfen koennt!
Toi, toi, toi fuer Clyde!
LG aus OC California